13 September 2010

Musik zum Wochenanfang

Was soll's? Eigentlich hätte ich mich nach nun schon wieder lang anhaltender Beitragsflaute gern mit etwas anderem zurück gemeldet als nur mit einer kleinen Musikempfehlung, aber wenn ich nun schon zum vierten Mal in Folge meine heutige Arbeit unterbreche, um mich an dem Song Dead Hearts der mir bisher unbekannten Band Stars zu erfreuen, dann ist das irgendwie schon Grund genug, um euch diesen Ohrenschmaus nicht vorzuenthalten.

Stars kommen aus Kanada, sind seit ca. 2000 aktiv und haben im Mai ihr fünftes Studioalbum mit dem Titel The Five Ghosts veröffentlicht. Sänger sind Torquil Campbell und Amy Millan und, wie ich gerade in einer Konzertkritik las, es ist tatsächlich etwas erstaunlich, dass beide nicht verheiratet oder zumindest zusammen sind. Weil: Das hört sich einfach anders an, wenn sie im Duett singen und sich ergänzen wie man es eigentlich nur von Paaren erwarten würde. Ach, aber das ist hier doch alles schon wieder Geschwurbel und wie heißt es so schön? "Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen". Ich hör ja schon auf.

Überhaupt ist das wahrscheinlich besser. Ansonsten strande ich aus Neugier doch wieder auf Youtube, höre mir ältere Songs der Band an, kaufe mir via iTunes mindestens ein Album und komme zu all dem nicht, was ich heute eigentlich schaffen wollte. Von daher: Fühlt euch wie zu Hause und übernehmt gerne auch die Prokrastination für mich!

Hier nun also Dead Hearts. Wirklich schön, das. Ich hör's gleich noch ein weiteres Mal.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich fühle mich geehrt, dass Du mich vorab auf diesen Song aufmerksam gemachthast!
Gruß, Stefan

Martin hat gesagt…

Nach langer Abwesenheit melde ich mich mal zurück - mit einer gewohnt unenthusiastischen Musikkritik.

Die anfänglich ruhige Stimmung wird fast das komplette Lied beibehalten, was spätestens in der Mitte des Lieds zu Langerweile führen kann. Das Weiteren wird die zweite Stimme nicht den offensichtlich vorhandenen gesanglichen Möglichkeiten der Sängerin gerecht. Nach einem äußerst durchschnittlichen Instrumentaleinschub, das zu Beginn mehr verspricht als es endlich zu liefern vermag, folgt die Demonstration, dass auch die zweite Stimme mehr als drei Töne umfassen kann. Traurig nur, dass es sich um eine schlichte Kopie der Hauptstimme handelt.

Fazit: Aus den vorhandenen Möglichkeiten wird hier wenig gemacht, sodass der Song auf einem schmalen Grat zwischen bewusst schlicht-melancholisch und einfallslos-platt wandelt. In der richtigen Stimmung ist er aber sicherlich mindestens einmal hörenswert.